 |
 |
 |
Energieeinsparung
|
Ausreichend Lüften und trotzdem Energie sparen?
|
In Verbindung mit der Energie-Einsparung und einem immer größer werdenden Dämm- und Dichtungsmarathon werden bauphysikalische Zusammenhänge häufig übersehen oder ganz außer acht gelassen.
Bei einer nutzerabhängigen Wohnungslüftung in Form von reiner Querlüftung erhöht sich infolge der wärmegedämmten, sehr dichten Gebäudehülle mit neuen Isolierfenstern häufig die relative Luftfeuchte (wie in einer genau untersuchten Wohnung) auf 70% und mehr.
Die überschüssige Feuchte wird nicht mehr weggelüftet, sondern von den Außenwänden und Laibungen aufgesogen. Hierdurch füllen sich die feinen Poren und Kapillarfugen.
Die trockene, dämmende Luft wird durch die Feuchtelast aus den Poren verdrängt und gibt somit den Weg frei für eine außer Kontrolle geratene Wärmeleitung; denn Wasser hat bekanntlich die 25-fache Wärmeleitfähigkeit gegenüber Luft!
|
Heizenergie & physikalische Zusammenhänge
|
Weitere, wichtige bauphysikalische Zusammenhänge, die in der Praxis zu einem erheblichen Heizenergie-Mehraufwand führen können, wurden bisher kaum beachtet:
Luft von 20° C und einer relativen Feuchte von 45% hat einen Wärmeinhalt (Enthalpie) von 36,7 kJ/kg (Kilojoule je Kilogramm). Um eine Wohnung mit einer relativen Feuchte von 70% auf eine normale Temperatur von 20° C zu heizen, wird ein Heizenergie-Mehraufwand von 26% gegenüber einer Wohnung mit einer normalen relativen Feuchte von 45% benötigt.
Die nebenstehende Tabelle (vergrößerte Ansicht)
zeigt den Heizenergie-Mehraufwand bei einer relativen Wohnungsfeuchte von über 45% bei Temperaturen von 20 bis 22°C im Vergleich zu überhöhten Werten relativer Luftfeuchte.
|
|
|
Energieeinsparung von mehr als 40 %
|
Dieser physikalische Zusammenhang ist völlig unabhängig von der konstruktiven Ausführung eines Gebäudes. Der so entstehende Heizenergie-Mehraufwand addiert sich zu den erhöhten Transmissionswärmeverlusten durch feuchte Baustoffe.
Aufzeichnungen der Energieverbrauchswerte
seit der Sanierung der untersuchten Wohnung im Jahre 1995 vor REGEL-air®-Einbau und den Verbrauchswerten aus den Jahren 1999 bis 2002 nach dem REGEL-air®-Einbau ergaben eine Reduzierung des mittleren Energieverbrauchs um mehr als 40%!
|
Druckbare Version
|